Nach der Saison ist vor der Saison!

Zum letzten Mal hat Alex in dieser langen Winter-Saison seine Ski-Utensilien gepackt und ist mit Armin Niederer nach Finnland geflogen. Trainer Ralph Pfäffli begleitet seine beiden Weltcup-Ersten – um sicher zu gehen, dass sie sich im Land der vielen Seen nicht verlaufen und dies damit Auswirkungen übers Sommertraining hinaus haben könnte.

Die Vorbereitungen für die kommende, wichtige Olympia-Saison wird das Sommerhalbjahr für Athleten wie Trainer beeinflussen. Faulenzen an südlichen Stränden ist für Alex nicht in Sicht, etwas Ferienstimmung wird aber im ersten Trainingslager ab Mitte Mai in Cabarete aufkommen. Dort im kleinen Küstenort in der Dominikanischen Republik wohnt Conradign Netzers Mutter. Sie wird das Schweizer Skicross-Kader nach Trainingsausflügen ins Landesinnere, nach Wassersport und Sprungtraining, bestimmt mit einheimischen kulturellen und kulinarischen Ideen verwöhnen.

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Alex mit Filip Flisar und Marco Büchel

Schöne, herzliche und auch exklusive Momente wie etwa in der Obertor-Bar erlebte Alex nach der Rückkehr mit der Weltcup-Kugel. Seine Prioritäten lagen nicht mehr so ganz zuoberst auf dem Treppchen beim Red-Bull-Event in Parpan (12. Platz) oder auch bei den SM in Tschappina (3. Platz), geniessen und sich feiern lassen war nach dem erfolgreichen Winter angesagt. Alex staunte und freute sich sehr, ob dem grossen Aufmarsch im Red-Bull-Zielgelände von seinem Skiclub, der ihm einen Korb mit feinen Bündner Spezialitäten überreichte. Eine gelungene Ansprache gabs auch von Gemeindepräsident Ralf Kollegger, der natürlich nicht will, dass sich Alex schon zur Ruhe setzt. Mit Gemeinderat Rolf Schumacher überreichte er dem Weltcupsieger darauf ein eingraviertes Holzbänkli, was Alex eine grosse Überraschung und riesige Freude bereitete. Bei der Wanner-Bar, wo das Bänkli vorläufig einen schönen Platz mit Abendsonne gefunden hat, können nun alle Fans – mit oder ohne Alex – Ruhe nach stürmischen, erfolgverwöhnten und auch anderen Zeiten finden.

Alex mit dem Nachwuchs vom Skiclub Parpan

Alex mit dem Nachwuchs vom Skiclub Parpan

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Ein Hoch auf die Schweizer Skicrosser

Mit der Kristallkugel, festfreudigen Fotos in vielen Zeitungen und Internet-Artikeln ist Alex am Montagabend aus der Sierra Nevada zurückgekehrt. Leider hat dort das Weltcup-Finalrennen wegen Nebel nicht stattfinden können, doch Alex und Fanny, sowie das Schweizer Skicross-Team unter Trainer Ralph Pfäffli haben die Titel als beste Einzelfahrer und im Nationen-Ranking der Saison 2012/13 auch so mehr als verdient.

Die Weltcup-Gesamtkugeln krönen eine hervorragende Saison mit Podestplätzen vom ersten Rennen in Nakiska (Canada) bis zum letzten in Are. Weniger berauschend war Petrus, mussten doch nicht nur in Spanien, sondern auch in Grasgehren und in der Tschechei je ein Rennen wetterbedingt abgesagt werden. Nun der Wettergott kann seinen Ruf verbessern, wenn am Ostermontag die Sonne vom blauen Himmel über dem Heinzenberg lacht.

Bevor in Tschappina am 1. April die Schweizermeister im Skicross ermittelt werden, wird Alex mit Fans und Freunden noch seine Kugel richtig einweihen. Der Fanclub feiert heute Dienstagabend im Obertor und am Samstagmittag, 30. März, organisieren der Skiclub Parpan und die Gemeinde Churwalden eine Feier für ihr bekanntes Mitglied. Der Anlass findet im Zielgelände des Red Bull Skills am Heimberg in der Mittagspause (ab 12 Uhr) statt, zwischen Ausscheidungsrennen und Finalläufen, an denen hoffentlich auch Alex mitfahren kann.

GEPA Pictures

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„Han d kugla“

Mit diesem SMS aus Are rund eine Stunde nach dem Rennen erlöste Alex die Anspannung, wie es wohl im zweiten Skicross am Sonntagnachmittag in Schweden gelaufen ist. Die Quali am Morgen war ja nicht gerade berauschend ausgefallen (23. Rang), doch nach dem grossartigen Sieg vom Samstag war Zuversicht am Platz, dass Alex mit einigen Punkten mehr fürs Konto Gesamtweltcup nach Hause kommen würde. Mit diesem SMS hatte die Warterei auf einen TV-Bericht oder zumindest eine offizielle Rangliste im Internet endlich ein Ende.
Alex kommt Heute Abend nicht nur mit einem Sieg am Samstag und einem 5. Platz aus Schweden zurück, sondern auch mit dem Sieg im Gesamtweltcup 2012/13. Er führt nun 105 Punkte vor Armin, der ihn auch mit einem Sieg in der Sierra Nevada nicht mehr überholen kann. Weshalb die zwei Zimmerkollegen die zurzeit besten Skicrosser der Welt sind, zeigte aber auch Armin mit einer Glanzleistung am Sonntag und holte sich Platz 2.
Befreit kann Alex nun am Donnerstag zum Saisonfinal nach Spanien reisen und die Kugel nicht nur per SMS, sondern in voller Grösse nach Hause mitbringen.

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Weltmeisterschaft verdaut – jetzt der Gesamtweltcup

Rang 11 in Norwegen war nicht so ganz, was sich Alex, sein Trainer und natürlich die kleine, mitreisende Fangruppe an die WM in Voss vorgestellt hatten. Doch auch zuhause vor den Bildschirmen – für einmal auf SRF – hatten mit den Vorschusslorbeeren in den Medien fürs Pfäfflis Truppe und die Führenden im Weltcup für grosse Spannung und Freude über den tollen Sport gesorgt. Bekanntlich konnte von den vier grössten Medaillenanwärtern nur eine Frau zuoberst vom WM-Podest lachen. Herzliche Gratulation Fanny! Für eine Riesenüberraschung sorgte Jorinde Müller mit dem Einzug ins Final und einem 4. Platz an ihrer ersten WM Teilnahme.

Dem Druck nicht ganz stand halten konnte Alex bereits im Training am Morgen. Nach einem Sturz gelang leider auch die Quali nicht optimal. Rang 16 war keine gute Vorraussetzung, da der WM-Kurs in Voss vor allem für die Männer kaum Überholmanöver zuliess. Beim ersten Heat noch souverän an der Spitze mit guter Startposition, kam im Viertelfinal trotz explosivem Start das Aus. Mit der gelben und somit ungünstigsten Startposition gab Alex alles, doch konnte er leider auf dem doch sehr kurzen und tückischen Kurs nicht mehr überholen. Seine Enttäuschung im Ziel war riesig, zu gerne hätte er noch einige Heats auch für seine Norweger-Fans gefahren.

„So kanns gehen, nun kann ich mich dafür ab jetzt voll auf den Gesamtweltcup konzentrieren“, sagte er am Abend nach dem Rennen. Eine tolle WM-Feier mit Fanny, Racers, Freunden und Verwandten fand dann aber doch im Park-Hotel in Voss statt, bevor die Fans zurück in die Schweiz flogen und der Freestyle-Tross per Zug nach Schweden reiste. Drücken wir die Daumen, dass in Are ein paar Weltcuppunkte dazukommen und das zweite Saisonziel von Alex ganz, ganz nahe rückt.

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Norway – Here we come!

Der letzte Skicross oder auch letzte Formtest vor der Weltmeisterschaft hat leider nicht stattgefunden. Nach einigen Tagen warten in Harrachov auf besseres Wetter und auf den Umbau des Kurses entschieden Jury, Organisatoren, Trainer und Vertreter der Athleten am vergangenen Sonntagmorgen auf Abruch des geplanten Skicross in Tschechien.

Der Fokus seit der Rückkehr in die Schweiz lag nun bei den Vorbereitungen für Norwegen, wo nächsten Sonntag, 10. März, in Voss das volle WM-Programm für die Skicrosser stattfindet. Mit Skitest auf Gotschna in Klosters und einige Tage bei der Arbeit in Chur verging die Woche wie im Flug.

Am Dienstag fliegt Alex als Weltcupleader mit Zwischenstopps in Copenhagen und Oslo nach Bergen und von dort per Bus nach Voss. Im Männerteam ist Armin Niederer, zur Zeit zweiter im Weltcup. Conradign Netzer und Peter Stähli besetzen die anderen zwei WM-Plätze. Ihre teils sehr guten Qualileistungen diesen Winter müssen sie nun in den Heats umsetzen. Sie haben Aussenseiter-Chancen, wie an Weltmeisterschaften aber schon oft mit Erfolg belohnt. Netzer und Stähli haben mit Alex am Samstag auf Alp Stätz noch Starttrainings geübt.

Alex und Peter auf dem Weg zum Training

Alex und Peter auf dem Weg zum Training

Nach wetterbedingt schwierigen Vorbereitungen in den letzten Rennen hoffen alle auf tolle, faire Bedingungen und schönes Wetter in Norwegen. Alex freut sich riesig auf die aus der Schweiz und auch aus seiner zweiten Heimat Norwegen anreisenden Fans, auf einen spektakulären, selektiven Parcours, aufs Abschalten vom Frust des Bündner-Neins zu Olympia 2022 und auf die gute Küche vom mitreisenden Koch Martin Gerber, der die Freestyler jeweils an der WM und die Skicrosser in seinen Ferien in den Trainingswochen in Saas Fee zu Höchstleistungen bekocht. Freuen dürften sich auch alle Fans zuhause: Am Sonntag, 10. März, überträgt SRF2 das Rennen ab 14.20 Uhr mit Co- Kommentator Mike Schmid das Rennen aus Voss live!!!

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Gute Aussichten nach der Olympia-Hauptprobe

Alex erklärtes Ziel ist eine Medaille an den olympischen Spielen nächstes Jahr vom 7. bis 23. Februar 2014 im russischen Sochi. Letzte Woche fand die Hauptprobe für die Freestyler. Tauwetter und heftige Schneestürme in der Skistation beim Schwarzen Meer verhinderten während einer Woche ein gutes Training für die meisten Freestyle- Disziplinen. Die Skicrosser konnten erst am letztmöglichen Tag vor dem Rennen auf dem anspruchsvollen Kurs trainieren.

Nach Platz 20 in der Quali am Dienstagmorgen konnte Alex in den Heats am Nachmittag wieder einmal von seinen herausragenden Starter-Qualitäten profitieren und erreichte zur Freude seiner Fans vor dem Fernseher dank Eurosport 2 doch noch den Final . Zwischenzeitlich auf Fahrt zu Podestplatz 2 resultierte nach einem Fahrfehler mit Sturz – erstmals diese Saison – die lederne Olympia-Hauptprobe-Medaille. Der vierte Platz war nun doch eine kleine Enttäuschung für die Fans. Alex erklärt mit einem schwierigen Kurs für Skicrosser. Für Snowboarder angelegt, habe der Parcour mit viel zu weit gehenden Sprüngen, die immer wieder bremsten, nicht ganz zu den üblichen technisch anspruchsvolleren, schnellen Skicross-Kursen. Spektakulär waren die Sprünge, die kräftemässig von Snowboardern wie Skiern alles abverlangten.

Nach dem Charterflug der Freestyler noch am Abend nach den Skicross-Rennen zurück in die Schweiz pflegte Alex gestern die beim Sturz erfolgten Prellungen im Sprudelbad auf der Lenzerheide. Die tolle Physiotherapeutin Regula Klossner wird heute nach der Reise zur nächsten Station übernehmen. Es geht in die Heimat des Grasgehren Gewinners Tomas Kraus, in die Tschechoslowakei nach Harrachov.

Im Gepäck dabei hat Alex immer noch die Führung im Skicross Weltcup und viele Gedanken an die Weltmeisterschaften in seiner zweiten Heimat Norwegen in Voss von Anfang März. Es ist der Saisonhöhepunkt in diesem Winter, Sochi spart er sich für nächstes Jahr auf.


Successful Olympics-Trial Run in Sochi

Alex has declared his goal to be a medal at the Olympics being held in Sochi from the 7th till the 23rd of Feruary next year. At this years trial run stormy weather and snowfall prevented the teams from doing any training runs until the last day before the race, and even race day was standing on shaky legs.

After qualifying in 20th place Alex in the morning, Alex dominated his heats to reach the finals; showing not only his starting qualities but also finding a good mix of airtime and speed on a course that had been designed for snowboarder-cross as well. In the final Alex was lying in second as his Swedish competitor in front suddenly slowed. Cutting to the side to avoid a crash, he lost speed and came out of the next curve in last place. Trying to catch up he took a tumble on a jump, his first this season, and finished fourth. On the positive side Alex has increased his lead in the overall by 45 points.
After the World Cup race in Harrachov this weekend Alex will be focusing his energy in direction Voss, Norway, where the World Championships will take place from March 7. This will be the season highlight and everyone is hoping for a sunny and successful event for the swiss ski-cross team.

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Olympische Spiele in Graubünden!

Olympische Spiele in Graubünden! Ich bin in Sochi! Noch ein Jahr und dann könnte ich hier mit anderen Schweizer Athleten an den Olympischen Spielen einmarschieren. Es ist der Traum eines jeden Sportlers an Olympia teilzunehmen. In einem Jahr könnte er auch für mich wahr werden.

Begonnen hat mein Olympia-Traum in Norwegen bei Familienferien ein Jahr nach den Spielen in Lillehammer. Ich erinnere mich, wie wir in einem Cabin des Olympiadorfs übernachtet haben und an das Wikingerschiff in Hamar, wo die Eisschnelllauf-Wettbewerbe durchgeführt worden sind. Ich erinnere mich auch wie ich zuoberst auf der Sprungschanze gestanden bin. Alles hatte noch den frischen Duft und Glanz von Olympia. Jeder erinnerte sich an die schönen Spiele in Norwegen. Die Einheimischen waren richtig stolz auf ihre Spiele. Damals war ich neun Jahre alt und bereits ein (kleiner) erfolgreicher Alpinfahrer im Skiclub Parpan.

Seit ich vor drei Jahren zum Skicross wechselte, bin ich nun meinem grossen Ziel sehr schnell sehr nahe gekommen. Es bedeutet mir viel jetzt in Sochi zu sein, auch wenn ich mit den riesigen Baustellen hier, ein Jahr vor den Spielen, schon Mühe habe. Überall wird in dieser Stadt am Meer mit den vielen Palmen gebaut, auch in der Skistation etwa 40 Kilometer weit weg in den Bergen.

Wir Schweizer könnten mit der Kandidatur Graubünden 2022 zeigen, dass es auch anders geht. Unsere Voraussetzungen für Olympische Winterspiele mit vielen vorhandenen Pisten, Sportanlagen, Hotels und Ferienwohnungen sowie einem gut ausgebauten öffentlichen Verkehr sind viel besser.

In Graubünden gäbe es Spiele ähnlich wie in Lillehammer, von denen die Athleten und Zuschauer, auch zuhause am Fernseher, noch lange schwärmen und junge Skiclub-Nachwuchsfahrer träumen. Der Aufschwung für Graubünden, für den Nachwuchs, für den Tourismus wäre riesig. Ich bin überzeugt, die ganze Schweiz könnte von einem solchen Event profitieren.

Mein Traum von Olympischen Spielen in meinem Heimatkanton wird hier in Sochi immer realistischer. Stimmt am 3. März Ja für Graubünden 2022.

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Schneetreiben mit heimischer Kulisse

Ob Alex ohne Fans den Ein-Punkte-Vorsprung als Weltcup-Leader in Grasgehren auch erreicht hätte? Auf jeden Fall gaben die Parpaner, Trimmiser, Churer und auch Zürcher mit ihren Kuhglocken und Fahnen, mit Händen, Füssen und Stimmen alles, damit am Schluss das Resultat stimmte und gleich auch noch der Schnee für die Heimreise zurück in die Schweiz vertrieben war.

Alex überwand sein kleines Gasgehren-Trauma, überstand er doch beim dritten Anlauf die Quali (Platz 21) und erreichte mal mit Glück – dank Zeigefinger – und mal mit Pech – nach einem Ausflug in den Neuschnee – den kleinen Final. Die Bedingungen waren für alle Fahrer schwierig, das Wetter mit Windböen, Nebel und Schneeschauern in der Quali schon ziemlich grenzwärtig. Für Alex resultierte Platz 6, für den Platz auf dem Siegerfoto reichte es dank Weltcup-Führung.

GEPA Pictures

GEPA Pictures

Aus den zwei geplanten Skicross-Rennen im Allgäu wurde leider nur eins, doch die Freude bei Organisatoren und Fans überwog, dass neben dem Samstag nicht auch der Rennsonntag dem Wetter zum Opfer gefallen war. Und alle wurden belohnt, mit den spannendsten Heats der laufenden Saison, mit vielen Überholmanövern und auch Überraschungen im Rennverlauf.

Ein tolles Bild prägte den das Zielgelände mit den beiden rotgeprägten Fanclubs von Alex und Armin neben den vielen Deutschen Fahnen, was der Platzspeaker mehrmals und die beiden Fahrer nach jedem Heat mit grosser Freude quittierten. Trotz schlechter Wettervorhersagen war die Fanschar angereist und unterstützte alle Schweizer Skicrosser lautstark. Verständlich, war das nah an der Grenze gelegene Grasgehren nach der Absage von Grindelwald doch fast so etwas wie ein Heimrennen.

Fanclub

Alex mit seinem Fanclub

Fans aus Parpan

Auch Mitglieder vom SC Parpan waren angereist

Fahnenmeer und Kuhglocken müssen nun in der Erinnerung helfen. Nächste Woche fliegen alle Freestyler, wozu halt auch die Skicrosser noch zählen, gemeinsam nach Sotschi. Die Olympia-Hauptprobe steht bevor, Daumendrücken zuhause oder die neue Fanmütze aufsetzen ist angesagt. Hoffentlich steht dort wieder mehr das fahrerische Können im Vordergrund als die Wetterkapriolen.

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Gedanklich schon an den „Heimrennen“ im Allgäu

Mit einem 6. Platz und der – wenn auch knappen – Führung im Weltcup ist Alex gestern aus Megève nach Hause zurückgekehrt. Während die Quali am Dienstag etwas vom wechselhaften Wetter beeinflusst war, fand das 6. Weltcup-Rennen der Saison bei besten Bedingungen statt. Knapp reichte es Alex nicht in den Final. Im Halbfinal an zweiter Stelle liegend, machte er einen Fehler. Armin profitierte, erreichte den Final und sonnte sich dann gleich noch auf dem Podest mit Platz 3. Eine tolle Schweizer Mannschaftsleistung mit 5 Fahrern und 4 Fahrerinnen in den Heats beendete das dritte und letzte Rennen in Frankreich.

GEPA Pictures

Alex, Thomas Zangerl (AUT), Thomas Fischer (GER) und Christian Mithassel (NOR) – GEPA Pictures

Schön wie die Franzosen in Sachen Skicross-Organisation Gas geben, die Schweizer könnten da schon etwas mehr Wille und Energie zeigen. Nun, in zwei Wochen finden „unsere Heimrennen“ halt in Grasgehren statt, liegt die Skistation im Allgäu doch nur rund eine Autofahrstunde von der Schweizer Grenze im Rheintal entfernt.

Eine grosse Fan-Schar aus Graubünden und der Ostschweiz ist gedanklich bereits unterwegs ins Allgäu – hat es doch in Innichen und Les Contamines mit Fans am Pistenrand für Alex bestens geklappt. Auch Alex hat sich für Grasgehren einiges vorgenommen, ist er doch beim letzten Mal in der Quali als 33. hängen geblieben. Die fast zweiwöchige Pause will Alex nutzen – um sich wieder mal beim Arbeitgeber Würth in Chur erkenntlich zu zeigen – und an seiner Sprung-Technik zu feilen. „Ich sollte an den Rennen etwas weniger den Schanzenrekord aufstellen“ lacht er. Meinen wir auch, das benötigt nur zu viel Zeit und lässt Raum zum Überholen. Und die Strecke hat vor allem einige spektakuläre Sprünge kurz vor dem Ziel.

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Zweiter Sieg in Les Contamines

Der technisch anspruchsvolle Kurs in Les Contamines liegt ihm. Am Samstag konnte Alex seinen Vorjahressieg wiederholen. Nach Qualilauf und fünf Rennläufen auf dieser langen, steilen Piste am selben Tag fühlte aber auch er sich am Schluss wie eine ausgepresste Zitrone. «Man siehts auch an meinem Fahrstil auf dem Video*», lachte er nach dem Rennen im Hotel. Dort ist nun «Batterien aufladen« angesagt, bereits morgen ist Renntag in Megève. Zum Glück gibts für einmal keine Reiserei, Megève ist nah, das Team bleibt in derselben Unterkunft. Nicht dabei sein wird Philipp Gasser. Leider verletzte er sich bei einem Sturz am Knie. Wir wünschen gute und schnelle Genesung.

Alex zusammen mit Filip Flisar und Tomas Kraus auf dem Podest - Picture by GEPA

Alex zusammen mit Filip Flisar und Tomas Kraus auf dem Podest – GEPA Pictures

Neben seinem zweiten Saisonsieg hat Alex in Les Contamines auch die Weltcup-Führung von Armin übernommen. Armin verpasste nach einer Rangelei den Final und wurde schliesslich guter Sechster. Einen Nuller musste Brady Leman hinnehmen, der Drittplatzierte im Weltcup patzte in der Qualifikation.

Gratulation auch an unsere Ladies, besonders natürlich Fanny zu ihrem dritten Platz. Weiter so.

* http://www.srf.ch/sport/mehr-sport/skicross/alex-fiva-gewinnt-erneut-in-les-contamines


Alex has now delivered the goods on two of his favorite courses. After winning in Innichen in a convincing manner he has followed up by holding off a strong challenge from Filip Flisar to take his second overall victory in Les Contamines, France. Having to ski the qualification run and the main event, consisting of five heats, on the same day took its toll. Alex later told friends at the Hotel that you could tell from his skiing style in the last run just how tired he was. Next race is just a hop away in Megève, which means no traveling time and keeping the same hotel. That will give everyone a chance to charge up their batteries for the next event in four days. Phillipp Gasser unfortunately won’t be starting after chrashing in his heat, injuring his knee in the process. We wish him a speedy and complete recovery.

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